Wir fordern

Autobahn-Planer haben vor, mitten im Herz des Ruhrgebietes eine zusätzliche vierspurige Transit-Autobahn durch das dichteste Autobahnetz Europas zu führen – mit fatalen Folgen für die Stadtteile von Kupferdreh im Süden bis nach Altenessen und Karnap im Norden und weiter bis nach Bottrop, Galdbeck und Gelsenkirchen. Zahlreiche Stadtteile und Wohnviertel würden durchschnitten und infolge des erhöhten Verkehrsaufkommens mit zusätzlicher Verlärmung und weiteren Schadstoffmengen belastet. Die gesundheitlichen Auswirkungen, insbesondere auf jüngere und ältere Menschen, wären gravierend. Die neue Verkehrstrasse würde auch ökonomisch zum Standortnachteil für unsere Stadt und deren Bürger.

Wir fordern:

Den STOPP der Planung und Bau einer zusätzlichen Transitautobahn (A44 / A52) durch Essen

SOFORT-Maßnahmen für die Ruhrallee

  • „Flüsterasphalt“
  • tageszeitlich befristete Durchfahrverbote für den überregionalen LKW – Verkehr
  • Konsequente Umsetzung des Lärmaktionsplans und des Luftreinhalteplans Ruhrgebiet

Erarbeitung eines Regionalen Mobilitäts- und Verkehrskonzeptes

  • Prozesshafte innovative Entwicklung / Wissenschaftliche Begleitung
  • Netzartige Verkehrsstruktur und Bausteine – Kooperatives Miteinander der verschiedenen Verkehrsarten
  • ÖPNV – Neukonzeption / Pendler – Schnellbusse
  • Verknüpfung des Radverkehrs mit dem ÖPNV
  • Vernetzung der Stadtteile u. Grünflächen mittels Fuß- und Radwegeverbindungen – Weiterführung / Intensivierung von „Neue Wege zum Wasser“ (STEP 2015 – Masterplan Freiraum schafft Stadtraum)