A44

Die Misere der Ruhrallee

Jeder, der die Ruhrallee schon mal zu Stoßzeiten befahren hat, oder in Ihrer Nähe wohnt, weiß um die Belastung der Umwelt durch Lärm und Abgase. Es muss et w as getan werden, damit diese einst stolze Allee und die Bewohner der nahen, leb

enswerten Wohnvierteln entlastet werden, es muss etwas geschehen, damit der tägliche Verkehrskollaps eine baldige Lösung erfährt.

Tunnel durch die Hintertür

Mit dem „Ruhralleetunnel“ sollte in früheren Planungen die örtliche Verkehrsbelastung auf der Ruhrallee „unter Tage“ verlegt werden. Bevorzugt wird nun vom Landesbetrieb „Straßen.NRW.“die sogenannte Variante II (Kartendarstellung siehe ‚Wichtige Dokumente‘), eine vierspurige Untertunnelung, die quer unter Rellinghausen und Bergerhausen hindurch führt, Wohngebiete unterhöhlt und inmitten von Bergerhausen ein neues Autobahndreieck und nur einen Kilometer weiter ein neues Autobahnkreuz (Essen-Ost/A40/A52) entstehen lassen will.

Netzwerk Bürgerinitiativen

Wichtig: tragen Sie sich auf der öffentlichen Unterstützer-Liste des Netzwerkes Bürgerinitiativen ein!

Der Tunnel ist eine Autobahn

Statt einer Entlastung innerstädtischer Straßen verfolgt der Plan die langjährige Strategie, im dichtesten Autobahnnetz der Republik eine weitere Autobahn hinzuzufügen, die überregionalen Schwerlastverkehr mitten durch die Stadt führt. Mit der schon seit Jahrzehnten umstrittenen A52-Planung durch die ohnehin geschundenen Stadtteile im Essener Norden und den Ausbau des Tunnelteilstückes im Essener Süden wäre diese Idee realisiert.Bürger und Politiker versucht man mit einer verharmlosenden Darstellung und mit einer unvollständigen Informationspolitik zu überrumpeln. Mit einer Entlastung des Nadelöhrs Ruhrallee wird geworben – eine massive Zerschneidung, Zusatzbelastung und eine  Entwertung zahlreicher Wohnquartiere wird realisiert.

Rechte graue Spalte – Überschrift Umfrage