Antworten der FDP

Frage 1: Werden Sie sich nach Gladbecks Ratsbürgerentscheid zur A 52 für eine Streichung der A 52 / A 44 von Gladbeck bis in den Essener Süden aus dem Bundesverkehrswegeplan 2015 einsetzen?

Antwort: Nein.

Frage 2: Die A 52 in Essen kann kurz- und mittelfristig nicht finanziert werden. Was sagen Sie Eigentümern von entwicklungsfähigen Flächen im Essener Norden und Osten, die nicht bauen dürfen und seit Jahrzehnten mit dem Hinweis auf einen möglichen Bau der A 52 hingehalten werden?

Antwort: Der Wert der Liegenschaften steigt mit einer verbesserten Verkehrsanbindung. Viele Anlieger, insbesondere im gewerblichen Bereich, hoffen daher auf einen
zeitnahen A 52 – Weiterbau.

Frage 3: Wie stehen Sie zu dem unserer Ansicht nach eigenmächtigen Vorgehen des Landesbetriebes Straßen NRW z.B. bei der Umwidmung der B 227n zur Autobahn A 44 und den fortwährenden Planungsmaßnahmen zu einer Transitautobahn durch das mittlere Ruhrgebiet?

Antwort: Uns sind keine Gründe bekannt, dem Landesbetrieb Straßen NRW  eigenmächtiges Vorgehen vorzuwerfen.

Frage 4: Welche Alternativen zum Bau der A 52 schlagen Sie für den Straßenverkehr vor? Wie sollen die Bürgerinnen und Bürger im Essener Norden und Süden entlastet werden?

Antwort: Es gibt keine vergleichbaren Alternativen mit ähnlichem verkehrlichen Nutzen.

Frage 5: Mit welchen Formen der Mobilität wollen Sie im Ruhrgebiet die vorgegebenen Klimaschutzziele erreichen und wie sollen diese finanziert werden?

Antwort: Mit der Vermeidung von Dauerstaus und unnötig langen Umgehungsfahrten wären Umwelt- und Klimaschutz geholfen.

Frage 6: Unterstützen Sie den zügigen Ausbau des Radschnellweges Ruhr mit einer kreuzungsfreien Querung des Berthold-Beitz-Boulevards?

Antwort: Nein.