Aktionstag 3.7.2010

Wir Anwohner der betroffenen Stadtteile wollen am Beispiel des Tunnel-Nordportals der geplanten A 44 (im Bereich der Ruhrallee/ südlich der heutigen A52), die Auswirkungen auf die Menschen und deren Wohnumfeld verdeutlichen.

Zu Beginn einer mehrjährigen Bauzeit müssen einige Häuser gigantischen Baugruben weichen, ebenso zahlreiche alte Alleebäume auf dem heutigen Mittelstreifen und beidseits der Ruhrallee. Durch den Abriss der Häuser entstehen offene „Flanken“ in die dahinter liegenden Wohngebiete, mit der Folge verstärkter Lärm-, Staub- und Schadstoffausbreitung in diese Bereiche. Bereits heute sind die gesetzlichen Grenzwerte für Luftschadstoffe hier überschritten. Der vorhandene Verkehr wird – ergänzt um den Baustellenverkehr – auf verengten Fahrspuren ein „Durchschlängeln“ versuchen.

Nach Fertigstellung des Tunnelportals trennen 8 Fahrstreifen – ohne Querungsmöglichkeiten – die Bewohner von Elbestrasse, Hüskenbörde und Potthoffs Börde.

Wir veranschaulichen ab dem 3. Juli den Irrtum EINS.
Machen Sie sich ein Bild von den Dimensionen eines Autobahndreiecks im Bereich der heutigen Ruhrallee: vier vorhandene Fahrspuren, ergänzt um mehrere Rampen- und Überleitungsspuren – alle nebeneinander. Wo bleiben die Menschen, die Häuser und die Bäume dieser Stadt ?

Mit Transparenten versuchen wir das Ausmaß sichtbar zu machen.

Kommen Sie am 3.7.2010 zum Aktionstag „Auswirkungen des Nordportals“!!
Von „fünf vor Zwölf“ bis 14:30 Uhr, an der Ruhrallee zwischen Ahrfeldstraße und A52!!!

"fünf vor Zwölf" bis 14 Uhr
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