Irrtum drei: „Die Belastung für die Stadteile sinkt.“

Bereits jetzt liegen große Bereiche der Ruhrallee und auch der umgebenden Wohngebiete über den gesetzlich zulässigen Grenzwerten hinsichtlich Lärmbelastung und Luftschadstoffen. Im Bereich der Tunnelportale werden die Belastungen dramatisch steigen. Im weiteren Verlauf der Ruhrallee werden trotz Einsatz von Entlüftungsanlagen (Kaminen) in den dicht bebauten Straßenabschnitten und im Bereich von Knotenpunkten weiterhin Überschreitungen von Grenzwerten auftreten.

Die Landesregierung und die Stadt Essen sind verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass diese Grenzwerte nicht überschritten werden. Durch das Autobahnvorhaben werden jedoch weitere Zusatzbelastungen erzeugt. Da der Tunnel auf einer Länge von 1,5 km eine fünfprozentige Steigung haben wird, muss der Schwerlastverkehr mit Volllast fahren – mit den absehbaren Folgen für Luft und Lärmbelästigung.

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