Irrtum zwei: „Der Tunnel entlastet den Verkehr der südlichen Stadtteile.“

Eine Bundesautobahn – mitten durch Wohngebiete geführt – entlastet die Bürger nicht, auch wenn sie unterirdisch verläuft. Der Verkehr aus Steele, Überruhr, Stadtwald, Relling- und Bergerhausen wird zum Tunnel keinen Zugang bekommen, er ist weiterhin an die Ruhrallee gebunden, Westfalenstr. und Frankenstr. sind der alten Belastung ausgesetzt. Vorteile haben kurzfristig die Pendler aus den Gebieten südlich Essens. Das erhöhte Verkehrsaufkommen wird zum Standortnachteil für unsere Stadt – die Wohn-, Umwelt- und Lebensqualität sinkt; Steuerzahler gehen verloren.

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